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Trainer ist nur mit erster Hälfte zufrieden - Oschatzerinnen nutzen die Fehler der Gäste zu einem klaren Erfolg
Oberliga Frauen SHV Oschatz - HSG Neudorf/Döbeln 37:20 (15:11)
Döbelner Anzeiger, 29.03.2010
HSG-Trainer Michael Saupe war zufrieden. Zumindest mit der ersten Halbzeit der Partie. Die hatten die Neudorf/Döbelnerinnen im Griff, standen gut in der Deckung, spielten beweglich im Angriff und erzielten sogar das erste Tor. Eine kleine Durststrecke nutzten die Oschatzerinnen zwar, um von 7:6 auf 11:6 zu erhöhen, doch durch einen Zwischenspurt waren die Gäste beim 13:11 wieder dran. Auch mit dem Pausenstand von 15:11 gegen die hochmotivierten Gastgeberinnen konnte Saupe leben.
In der Halbzeit wurde in der HSG-Kabine nochmals über Möglichkeiten geredet, etwas besser zu machen. Allerdings kam es nach dem Wiederanpfiff bei den Neudorf/Döbelnerinnen zum Anknüpfen an ausgemerzt geglaubte Auswärtstraditionen. „Wir haben eigentlich alles falsch gemacht, was falsch gemacht werden konnte, uns taktisch förmlich ausrechenbar gemacht“, resümiert Saupe. Dazu kam eine Verletzung von Antje Vogt, so dass ihm personell noch weniger Möglichkeiten zu Verfügung standen, was die Oschatzerinnen eiskalt bestraften und zu einem deutlichen Sieg trafen. (DA/dwe)
SHV Oschatz: Miersch, Kosirilova, Bielet, Sägebart (3), Natzschka (6), Müller (5), Liebmann (3/1), Ritter (7), Staffe, (Heine (2), Knoblauch, Schneider (11/1)
HSG Neudorf/Döbeln: Noack, Wielsch, Gebhardt (1/1), Geißler (2), Jonke (2/1), Laudel (3/1), Röthig (3), Pfütze, Vogt, Krysztofinski (3), Grützmann (6)
Schiedsrichter: Gräfe (SG LVB Leipzig)/Knorr (VfB Eilenburg)
Zuschauer: 50
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